nach oben

Geschichten, Menschen, unsere Welt. WELLI - Das junge Online-Magazin der Südtiroler Bauernjugend. Entdecke das, was in uns steckt.

Landwirtschaft Freizeit und Weiterbildung Service Spezial

Sitzungen können auch Spaß machen

Südtiroler Bauernjugend: SBJ-Landesführung holt sich Tipps und Tricks zu Sitzungsleitung, Moderation und wertschätzende Kommunikation.

LF_Seminar_SBJ.jpg

Schluss mit langweiligen Sitzungen. Die Landesführung der Südtiroler Bauern- jugend holte sich bei zwei intensiven Seminartagen, mit Irene Mandolesi, einen Rucksack voller Tipps und Tricks zu den Themen Moderation, Sitzungsleitung und wertschätzende Kommunikation. 

Jeder hat schon mal eine endlose, ineffiziente Sitzung erlebt. Das sorgt nicht nur für demotivierte Teammitglieder, auch dem Sitzungsleiter selbst kann dabei schon mal die Lust am Weiterarbeiten vergehen. Das muss nicht sein weiß Irene Mandolesi, Coach und Trainerin: „Sitzungen können auch kurz und effektiv sein und sogar Spaß machen, wenn man einige Regeln beachtet.“ Dazu gehört bereits eine gute Vorbereitung der Sitzung, inhaltlich wie organisatorisch. „Es hat einen Einfluss auf die Gruppe wo, wann und unter Einsatz welcher Medien die Sitzung stattfindet.

Als Sitzungsleiter ist man auch dafür verantwortlich, dass sich die Gruppe wohlfühlt“, so die Referentin.

Moderation sorgt für Motivation

In einigen Situationen empfiehlt es sich die Sitzung zu moderieren. Der Moderator unterstützt die Sitzungsteilnehmer darin, geordnet, strukturiert und mit geeigneten Techniken das Ziel der Sitzung zu erreichen, wie beispielsweise eine Entscheidung zu treffen, einen Maßnahmenplan oder ein Programm zu erstellen. „Das sorgt bei den Teilnehmern für Motivation an diesem gemeinsamen Ziel zu arbeiten“, weiß Mandolesi.

Auch die wertschätzende Kommunikation war Thema des Seminars. Wenn uns jemand mit Worten angreift, neigen wir dazu, uns zu verteidigen und „zurück-

zuschlagen“. Doch das so entstehende Wortgefecht bringt meist keine Seite ihrem Ziel näher, sondern belastet oder zerstört eher die Beziehung der Gesprächspartner, die plötzlich zu Gesprächsgegnern geworden sind. „Bei der wertschätzenden Kommunikation gehen wir von der eigenen Wahrnehmung aus, formulieren Ich-Botschaften und konzentrieren uns auf Gefühle und Bedürfnisse“, erklärte Mandolesi den interessierten Mitgliedern der Landesführung. An verschiedenen Beispielen erprobte die Gruppe den Unterschied.

Für die Seminarteilnehmer gilt es nun, das neue Wissen umzusetzen. „Wir haben in diesen zwei Tagen Vieles dazugelernt und Tipps erhalten, die uns im Alltag weiter- helfen“, freut sich Angelika Springeth, Landesleiterin der Südtiroler Bauernjugend.


Weiterempfehlen | Drucken