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Der Wunsch nach einer frühzeitigen Hofübergabe wird lauter

Kommentar von Wilhelm Haller, Landesobmann der Südtiroler Bauernjugend

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Die Südtiroler Bauernjugend befasste sich schon immer mit der Hofübergabe und in diesem Zusammenhang auch mit der Existenzgründungsbeihilfe. Die Uhr tickt und mit der neuen GAP wird ab 2020 auch die Unterstützung für Junglandwirte wieder neu verhandelt. Das Ziel der Bauernjugend ist es, so früh als möglich auch neue Vorschläge einzubringen, um diese Beihilfe effizienter und sinnvoller zu gestalten. Um dies voranzubringen, haben wir in den letzten Monaten eine eigene Arbeitsgruppe gegründet, die das Thema so effizient wie möglich

behandeln und aufarbeiten soll. Wichtig sind hier vor allem auch die Treffen auf EU-Ebene mit unserem EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann. In Österreich fand vor Kurzem auch ein 4-Ländertreffen zwischen Junglandwirten aus Deutschland, Südtirol, Österreich und der Schweiz statt. In Rom tauschten wir uns schon mit den Vertretern der „Giovani di Confagricoltura – ANGA“ aus. Der gemeinsame Wunsch nach einer frühzeitigen Hofübergabe wird lauter. Bei den verschiedenen Treffen wurden bereits einige Punkte fixiert, die man einfordern 

will: »» Finanzielle Absicherung des Hofübergebers »» Die schulische Ausbildung muss stärker anerkannt und belohnt werden »» Befreiung der Junglandwirte von Sozialabgaben Auf allen Ebenen hat die Jugend einen guten Stand. Trotzdem hängt Vieles noch in der Luft, wo die Auswirkungen noch nicht vorhersehbar sind. Der Ausstieg von England aus der EU beispielsweise. Da frage ich mich: Wie werden die Zahlungen für die zukünftigen Förderperioden aussehen? Und werden die EU Staaten das „Geldloch“ von England füllen? Mal sehen, was die Zukunft bringt. 


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