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bis zum 11. November 2021

 

WIR SIND BEGEISTERT!

Findige Jungbäuerinnen und Jungbauern aus allen Landesteilen haben beim Innovationspreis IM.PULS mitgemacht. Nach einem harten Auswahlverfahren zeichnete die Bauernjugend auf der Agrialp die drei Gewinner aus: Alex Huber aus Gsies kann sich innovativster Jungbauer Südtirols nennen. Die erste in Südtirol zugelassene Schlachtbox von Jungbauer Alex Huber ermöglicht ein tierschonendes Schlachten ohne Lebendtransporte und ohne Stress und Angst auf dem Weg zum Schlachthof. Ulrich Kager aus St.Pauls und Patrick Sanin aus Kurtatsch sichern sich den zweiten Platz. Platz drei geht an Elisabeth Innerhofer vom Finkhof in Hagen.

1. Platz: Schlachtbox

Alex Huber vom Kleinsterhof in Gsies

Die erste in Südtirol zugelassene Schlachtbox von Jungbauer Alex Huber aus Gsies ermöglicht ein tierschonendes Schlachten ohne Lebendtransporte und ohne Stress und Angst auf dem Weg zum Schlachthof. „Beim Gedanken an das Tierwohl, darf man die Frage nach der Schlachtung nicht ausklammern“, erklärt uns Alex. Die Box ist eine erfolgreich eingesetzte Alternative: Bei dieser Schlachtung werden die Tiere in gewohnter Umgebung im Stall – während sie fressen – überraschend durch einen Schuss in den Kopf betäubt. Mit einer Seilwinde werden sie kurz darauf in die Schlachtbox gehoben, wo sie durch Blutentzug getötet werden. Dann werden sie erst ins Schlachthaus gebracht und dort verarbeitet. So weiß auch der Bauer sein Tier in guten Händen.

2. Platz: Hightech-Pflanzenfarm: Profarms

Ulrich Kager aus St. Pauls und Patrick Sanin aus Kurtatsch

Die beiden überaus klugen Burschen Ulrich Kager und Patrick Sanin bauen in ihrer eigenen Vertical-Farm besonders vitaminreiche Microgreens an. „Unser Ziel war es, coole landwirtschaftliche Produkte regional und nachhaltig anzubauen, deshalb haben wir die erste Vertical Farm in Südtirol selbst entwickelt“, erzählt Ulrich. Die Bio Microgreens sind geerntete Pflänzchen unterschiedlicher Gemüse- und Kräutersorten, die fest verwurzelt in einem Substrat aus Südtiroler Schafwolle oder Bio-Hanffasern geerntet und in abbaubarem Karton verpackt werden. Die Microgreens verwendet man für das individuelle Garnieren von Vor-, Haupt- und Nachspeisen, aber auch zum Würzen und geschmacklichen Aufpeppen verschiedenster Gerichte.

3. Platz: Bauernladen Meran

Elisabeth Innerhofer vom Finkhof in Meran

Die Jungbäuerin Elisabeth Innerhofer und ihre Familie vom Finkhof in Hagen realisierten sich einen Traum: einen eigenen Bauernladen in Meran. Eine bunte Vielfalt an heimischen Produkten erwartet die Kunden im Bauernladen. „Direkt vom Bauernhof. Ohne lange Wege, ohne Zwischenhändler und ohne Qualitätsverlust kommen die Produkte zu uns in den Laden“, betont Elisabeth. Neben den eigenen Weinen des Weinbaubetriebs der Familie Innerhofer werden im Bauernladen noch frische und natürliche heimische Produkte von 44 Bauern aus der näheren Umgebung verkauft. Eine gute Lösung für die Bauern, die keine Möglichkeit haben, selbst einen Hofladen zu errichten und ihre Produkte zu vermarkten. Der Meraner Bauernladen lädt die Konsumenten ein, immer wieder Neues zu entdecken und zu verkosten.

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