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Junge Alpenregion zu Gast in Südtirol

Auf Einladung der Jungen Generation in der SVP fand am vergangen Samstag die Vollversammlung der Jungen Alpenregion am Sitz des Südtiroler Bauernbundes in Bozen statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema hinsichtlich der Zukunft der Landwirtschaft im Alpenraum, wobei in Anwesenheit der Südtiroler Bauernjugend eine Resolution hierzu genehmigt worden ist.

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Im Foto v.l.n.r.: Nik Lierzer (Geschäftsführer der JA), Stefan Premstaller (JG-Vorsitzender), Wilhelm Haller (Obmann SBJ), Matthias Huber (Präsident der JA);

Die Vertreter der 18 Mitgliedsorganisationen der Jungen Alpenregion – darunter auch der Gastgeber und Vorsitzende der Jungen Generation, Stefan Premstaller, sowie der vor Kurzem wiedergewählte Präsident, Matthias Huber, aus der Steiermark und der Obmann der Südtiroler Bauernjugend, Willi Haller – haben sich in Bozen zusammengefunden, um im Rahmen der Vollversammlung eine gemeinsame Position im Hinblick auf die Zukunft der Landwirtschaft im Alpenraum auszuarbeiten.

„Aufgrund der Diskussion, die auf EU-Ebene zurzeit zur Agrarperiode 2021-2027 geführt wird, war es aus unserer Sicht wichtig, ein klares und gemeinsames Signal des Alpenraums abzugeben: In einem direkten Wettbewerb 

hätten die im Alpenraum meist kleinstrukturierten und familiär geführten Betriebe keine Chance gegen die oft industriell geführten Großbetriebe der Po-Ebene, Norddeutschlands, usw. Aus diesem Grund muss den Betrieben im Alpenraum auch weiterhin eine besondere Stellung zukommen“, so Matthias Huber und Stefan Premstaller.

Neben der soeben genannten besonderen Unterstützung der im Alpenraum wirtschaftenden Landwirtschaftsbetriebe, stellten die zukünftige Sicherstellung der Weiterführung der Betriebe seitens der Junglandwirte und deren Unterstützung weitere wichtige Forderungen dar. „Die generationenübergreifende Zusammenarbeit am Hof und die damit zusammenhängende 

Weitergabe des Hofes an die nächsten Generationen stellen eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür dar, dass auch in Zukunft die Bewirtschaftung der Landwirtschaftsbetriebe gesichert ist. Aus diesem Grund setzen wir uns als Südtiroler Bauernjugend bereits seit Jahren für die Stärkung der Position der Junglandwirte ein. Wir finden es daher sehr wichtig, dass die vermehrte Unterstützung von Junglandwirten auch in der Resolution Einzug gefunden hat“, so Wilhelm Haller.

Die Junge Alpenregion verbindet Jugendliche aus Bayern, Liechtenstein, Österreich, Südtirol, der Schweiz, Slowenien und dem Trentino. Sie ist die Dachorganisation der Jugendorganisationen verschiedener Parteien, wie der CSU, der ÖVP, des PATT und der SVP.


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