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Klares NEIN zum Wolf

Beim heurigen 4-Länder-Junglandwirtetreffen in Berlin trafen sich die Vertreter der Jungbauern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. Ein großes Diskussionsthema war der Wolf und seine Auswirkungen auf die Landwirtschaft. 

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Die hohe Anzahl von Wolfsrissen auf Nutztierherden, bedeutet für die Landwirte einen großen Schaden. Primär fordern die Vertreter der vier Länder, den Schutzstatus des Wolfes in der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie zu senken oder die Ausnahmeregelungen zum Wohle der Landwirtschaft zu erweitern. Eine vereinfachte Entnahme von Wölfen durch Zustimmung von Gebietsleitern oder Jagdaufsehern muss innerhalb der Jagdgebiete möglich sein. Dadurch sollen die Weidegebiete in den Europäischen Alpen, die Weidezonen an den Deichgebieten sowie die Almgebiete zukünftig wolfsfrei werden. Die Ansiedelung des Wolfes hat dazu geführt, dass viele Almen und Weidegebiete heuer nicht mehr beweidet wurden. Die Folge sind verwilderte Almen. In den Jagdgebieten ist von einem drastischen Rückgang des Wildbestandes die Rede.

Herdenschutz ist keine Alternative

Die Jungbauern bemängeln die Möglichkeiten der Herdenschutzmaßnahmen. Die Schutzzäune können die Herden in den Alpen und im steilen Gelände nicht ausreichend vor dem Wolf schützen.
Die Anschaffung von Herdenhunde bedeutet für den Bauern einen enormen Zeitaufwand für die Erziehung. Außerdem sind sie für Wanderer auf den Almen eine Gefahrenquelle.
Wird trotz des Herdenschutzes ein Nutztier gerissen, hindern langwierige Kontrollen der Behörde die Rückerstattung des Schadens an den Besitzer. Tiere, die nach einem Angriff verletzt sind oder sich verschreckt von der Herde entfernt haben, werden nicht in den Schadenszahlungen berücksichtigt.
Diese Regelung ist für die Jungbauern nicht verständlich, ebenso die Nichtbezahlung 

des Verlustes bei Rissen durch Hybriden (Kreuzung zwischen Wolf und Hund)die auch in Rudel vorkommen.
Die Hybriden sollten in die Entnahmeregelungen ebenfalls miteinbezogen werden.

Schlechte Auswirkungen auf Wirtschaft

Die Wolfansiedelung wurde durch den „Action Plan for the Conservation of Wolves in Europe“ von Luigi Boitani durgeführt. Die Jungbauern sehen darin keine positive Entwicklung für den Wolf und auch nicht für die Landwirtschaft und den Tourismus. Das Europäische Gebiet ist sehr dicht besiedelt und die landwirtschaftlichen Tätigkeiten haben sich auf alle Flächen wie Almen, Weiden, Deiche und Wälder ausgeweitet. Auch Probleme in der Tourismusbranche, die sich vom Tal bis hoch in die Almen verbreitet hat, sind vorauszusehen. Eine schnelle Lösung muss her, für ein sicheres Europa.

 


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