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Neue Wege in der Landwirtschaft

Marion Götsch von der Abteilung Innovation und Energie des Südtiroler Bauernbunds war zu Gast bei einer Sitzung der Landesleitung der Südtiroler Bauernjugend (SBJ) und hat die Abteilung genauer vorgestellt.

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Die SBJ-Landesleitung lädt zu ihren Sitzungen immer wieder verschiedene Gäste ein, um aus erster Hand Informationen zu erhalten, zu diskutieren und den gegenseitigen Austausch und Kontakt zu festigen. Bei der Sitzung im Mai war Marion Götsch, Mitarbeiterin der Abteilung Innovation und Energie des Südtiroler Bauernbunds eingeladen. Mit einer kurzen Präsentation hat sie die Aufgaben der Abteilung vorgestellt und den Zuhörern Fragen beantwortet. „Das Thema Innovation ist vor allem für Jungbauern wichtig, deshalb möchten wir auch die Zusammenarbeit mit der Südtiroler Bauernjugend stärken“, betont Marion Götsch. „Viele Jungbauern nehmen Kontakt mit uns für ein Beratungsgespräch auf. Vor allem vor der Hofübernahme machen sie sich Gedanken um die Zukunft und möchten neue Ideen umsetzen. Dabei bieten wir Unterstützung für die Reali

-sierung dieser Ideen“, so Götsch.

Viele Möglichkeiten, ein Ziel

Innovation ist ein weitläufiger Begriff: Eine Innovation kann eine neue Pflanze/Kultur, eine neue Tierart/Rasse, eine neue Maschine, ein neues Produkt, ein neuer Prozess oder auch eine neue Dienstleistung sein. „Das Ziel bei der Umsetzung einer innovativen Idee ist jedoch immer das gleiche – ein neuer oder ein verbesserter Betriebszweig“, erklärt Marion Götsch. Bei der Entwicklung einer neuen Idee muss dem Betriebsinhaber deshalb immer bewusst sein, dass es die sogenannte „eierlegende Wollmilchsau“ nicht gibt. Ein Produkt kann zwar vielfältig sein, es kann aber nicht alles. Der Bauer muss sich bereits bei der Entwicklung Gedanken machen, welche Kunden und welchen Markt er erreichen will und wie

er das Produkt nach außen kommunizieren möchte. Bei diesem Prozess kann die Abteilung Innovation eine große Hilfestellung geben. Im Rahmen der Beratungsgespräche werden Recherchen für den Betrieb gemacht aber auch der Kontakt zu Experten aufgebaut. Dabei greift die Abteilung auf ein breites Netzwerk von Partnern zurück.

„Wir Jungbauern müssen neue Wege gehen und damit die Grundlagen für eine moderne und zukunftsfähige Landwirtschaft schaffen“, davon ist Raffael Peer, Landesobmann der Südtiroler Bauernjugend überzeugt. „Da ist es gut zu wissen, dass es für Jungbauern oder Jungbäuerinnen, die eine innovative Idee auf ihrem Hof umsetzen möchten, eine solche Anlaufstelle wie die Abteilung Innovation und Energie gibt“, so Peer.

 


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